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Herzlich Willkommen auf unsere Seite.
Hier findet Ihr Blogeinträge über den alltäglichen Wahnsinn mit Hund, eine Sammlung an Tricks und wie Ihr sie umsetzen könnt, Tipps und Anregungen und vieles mehr.

Viel Spaß beim stöbern!

 

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Die Anfänge

Wenn man seinen ersten Hund bekommt, dann ist vieles noch sehr ungewohnt. Hund und Halter müssen sich aneinander gewöhnen und der Alltag muss sich neu einspielen. Hier geht es um die ersten Tage mit Leo und um Herausforderungen die mich erwarteten.

Die Anfänge …

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Tricks

Hier findet sich eine Sammlung an Tricks die Leo gelernt hat. Außerdem Tipps und Anleitungen wie man seinem Hund einen Trick beibringt.

Tricks …

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Von Hundeerziehung und anderen Dingen

Hier berichte ich von meinen Erfahrungen im Bereich der Hundeerziehung und Pflege des Vierbeiners. Alles rund um das Thema Hund mit Tipps und Ideen.

Hunderziehung und Co. …

 

Wuff, Wuff…

 

Mein Name ist Leo. Und mir, besser gesagt mir und meinem Frauchen Lisa gehört diese Seite.
Ich möchte euch ein bisschen was von mir erzählen, damit Ihr mich besser kennenlernt.

Ich bin ein Malinois-Mischling. Mein Frauchen sagt immer, dass man den Malinois in mir sieht und erkennt. Naja ich habe auf jeden Fall die Augen und Körper- sowie Gesichtsform eines Malinois. Meine Augen sind ganz besonders. Das sagen alle. Sie sind bernsteinfarben und stechen deutlich heraus.
Aus was für einer anderen Hunderasse ich noch bestehe, das weiß leider niemand so genau. Die Tierärzte tippen aber auf Golden-Retriever oder so etwas ähnliches. Meinem Frauchen ist das aber egal.
Durch die Mischung sind auch meine lustigen und besonderen Ohren entstanden. Meistens steht das eine Ohr mehr als das andere. Aber wenn ich etwas Spannendes höre, dann können die beiden sich auch aufstellen.
Wie ein Malinois auch, bin ich recht groß geraden und habe eine Größe von ungefähr 65 cm. Damit kann man wunderbar auf den Tisch schauen, was es dort so Leckeres gibt 😉
Malinois oder auch belgische Schäferhunde werden häufig bei der Polizei als Schutz- und Spürhunde eingesetzt. Sie haben sehr gute Nasen. Genau wie ich.
Oft kommt bei mir der Schutzhund durch. Dann höre ich verdächtige Geräusche und fange laut an zu bellen. Jeder der am Garten vorbei läuft wird erst einmal angebellt. So weiß meine Familie sofort, dass jemand kommt. Das mache ich natürlich nur um meine Familie zu schützen. Schließlich bin ich ein Wachhund und habe immer alle Augen und Ohren offen.

Ich bin jetzt schon vier Jahre alt, aber die ersten Jahre meines Lebens waren nicht so schön. Das wurde meinem Frauchen nämlich von der Pflegestelle erzählt von der sie mich hat. Dort habe ich nämlich ca. 3 Wochen mit der lieben Stephanie und ihrer Familie gelebt. Leider konnte sie mich nicht behalten, da ich und ihr Boxer uns nicht vertragen haben und es für uns dann sehr stressig zusammen im Haus war. Ich bin ihr aber sehr dankbar, dass sie mich aus meinem alten zu Hause geholt hat und mich an Lisa weitervermittelt hat. Sonst hätte ich es jetzt nicht so schön.Stephanie hat mich aus meinem alten zu Hause geholt, weil dort keiner Zeit für mich hatte und ich etwas verwahrlost war.
Meine beiden früheren Herrchen waren beide nämlich schon etwas älter. Frauchen konnte nicht mehr laufen und musste von Herrchen gepflegt werden. Außerdem hat Herrchen noch gearbeitet und so war ich meistens 10 oder auch mal 12 Stunden allein.
Man hat mich nur in den Garten gelassen und weil mein Herrchen und mein Frauchen es so gut gemeint haben, haben sie mir ganz viele leckere Dinge zu fressen gegeben.
Das hat meiner Figur natürlich überhaupt nicht gut getan. Auch der Mangel an Bewegung hat dafür gesorgt dass ich ein paar Kilos zu viel auf den Hüften hatten. Mein körperlicher Zustand war also dementsprechend schlecht und auch meine mentale Verfassung war nicht die eines jungen Hundes.
Spazieren gehen, Spielen, neue Ort erkunden, all das kannte ich nicht. Ich kannte nur ein paar einfache Kommandos. Ich wusste nicht wie es sich anfühlte Hund sein zu dürfen.

Wahrscheinlich wollten mein altes Herrchen und Frauchen mir mit dem vielen ungesunden Essen nur etwas Gutes tun. Denn als ich zu ihnen kam, war ich viel zu dünn. Meine ersten Besitzer haben mich als Welpen geholt. Leider weiß keiner woher ich kam oder wer meine Mama war.
Dort lebte ich bei einer Familie mit bereits großen Kindern. Ich wuchs, laut Erzählungen, in einem Zwinger auf. Die Familie fand mich anfangs auch noch ganz toll und niedlich. Irgendwann wurde ich dann immer größer und war, wie das mit jungen Hunden eben so ist auch nicht ganz einfach. Also sperrte man mich weg.

Lisas Hundetrainerin sagt, sie könne sich vorstellen, dass ich geschlagen wurde auch Lisa hat diese Vermutung. Immer wenn jemand mit mir laut schimpft oder mir unerwartet und schnell auf den Kopf fasst erschrecke ich mich und ducke meinen Kopf.

Aber da niemand meine Geschichte kennt, weiß man leider auch nicht so genau was wann und wo passiert ist. Und für mich zählt nur eins: das Hier und Jetzt!

Jedenfalls war ich irgendwann lästig und die Familie merkte, dass ein Hund doch ganz schön viel Arbeit ist und sie wollte mich nicht mehr haben. Ja und dann wurde ich mit 1,5 Jahren weiter gereicht an die älteren Herrschaften.

Als ich 3,5 Jahre alt war wurde meinen Besitzern, dessen Sohn ein Freund von Stephanie war, ins Gewissen geredet. Er merkte, dass seine Eltern mir nicht gerecht werden konnten und bat Stephanie, die gemeinsam mit ihrer Mama im Tierschutz tätig ist, mich einmal anzuschauen.
Stephanie fand mich in einem schlechten Zustand. Übergewichtig, unausgelastet. Meine Ellenbogen waren vom vielen Liegen ganz wund und offen. Beim Laufen dehnte sich die Haut und es fing an zu bluten. Meine Krallen waren so lang, dass ich kaum richtig laufen konnte.
Für Stephanie war klar, sie konnte mich nicht dort lassen.
So redete sie den beiden ins Gewissen und sie entschieden sich mich in Stephanies Hände zu geben, die mich dann weiter vermitteln sollte.
Das fiel meinen damaligen Besitzern natürlich nicht leicht, denn sie hatten mich sehr lieb. Frauchen hat ganz arg geweint, als mich Stephanie abgeholt hat. Aber sie wussten, dass es für mich das Beste war.
So zog ich bei Stephanie ein. Das war dann schon die dritte Station in meinem jungen Leben.
Für einige Wochen lebte ich bei ihr und ihrer Familie. Leider verstand ich mich mit ihrem Boxer Rüden überhaupt nicht und sie musste uns immer in getrennten Zimmern halten. Mit den 5 Hunden von ihrer Mama, alles Tierschutzhunde aus dem Ausland, verstand ich mich aber ganz gut.
Ich hatte eine schöne Zeit dort. Der Tierarzt brachte meine Krallen auf Vordermann und Stephanie kümmerte sich gut um mich. Ich konnte im großen Garten mit den anderen Hunden umherspringen und lernte endlich das Spazieren gehen kennen. Nur die Leine fand ich anfangs doof, da ich nicht immer da hin laufen konnte wo ich wollte. Naja aber wenigstens kam ich raus und durfte die Welt entdecken, die so Vieles zu bieten hat, was ich bis dato nicht kannte.

Stephanie begann damit mich abzuspecken und auf Diät zu setzen. Sie kochte mir sogar Gemüsepüree. Außerdem drehte sie große Runden mit mir. Anfangs waren die großen Runden jedoch nicht länger als 10 Minuten, denn mehr schaffte ich noch nicht. Drei Wochen verbrachte ich bei Stephanie, die sich sehr gut um mich kümmerte und mich beim Tierarzt checken lies. Sie testet mich in allen möglichen Situationen, damit man den neuen Besitzern möglichst viel von mir erzählen konnte.

Stephanie stellte eine Anzeige in eine Facebookgruppe mit Bildern von mir. Bald darauf sollten sich auch schon Interessenten melden. Es waren nur zwei. Mein Frauchen sagt, sie kann gar nicht verstehen, wie man sich nicht in mich verliebt haben kann. Für sie war es nämlich Liebe auf den ersten Blick. Sie hat meine Anzeige gesehen und ich ging ihr nicht mehr aus dem Kopf und dann hat sie um die Erlaubnis ihrer Vermieterin gebeten, denn das muss schon abgeklärt werden, bevor ein Hund einziehen kann. Glücklicherweise bekam sie die Erlaubnis und sie konnte sich schnell auf meine Anzeige melden.
Vor Lisa besuchte mich ein Pärchen, allerdings gefiel ich den beiden nicht so und auch ich fühlte mich in ihrer Nähe nicht sehr wohl. Der Funken ist wohl nicht übergesprungen. Sie hatten nicht einmal Lust mir beim Abnehmen zu helfen, stellt euch das mal vor!

Aber dann kamen Lisa und Maxime und haben mich kennengelernt. Stephanie hat ihnen viel über mich erzählt und wir konnten uns ein bisschen beschnuppern. Danach sind wir eine Runde zusammen spazieren gelaufen.
Als wir wieder zurück waren setzten sich uns alle noch einmal im Garten zusammen und es wurde besprochen wie es weiter gehen sollte.
Stephanie erklärte Lisa das alles mit dem Schutzvertrag.
Schließlich fragte Lisa Maxime was er denn zu mir sagt. Da hab ich natürlich gleich die Ohren gespitzt, denn die beiden waren mir irgendwie sympatisch.
Dann habe ich gehört wie Maxime direkt gesagt hat: „Also ich würde ihn nehmen“.

Stephanies Mama hat sich dann sehr gefreut und hat dann sogar geweint.
Sie hat gesagt, dass ich es verdient habe und sie sich freut dass ich eine Familie gefunden habe.
Lisa und Stephanie haben abgemacht, dass sie mich am nächsten Tag, das war dann der 7.April, abholen kann.

Am nächsten Tag tauchte Lisa dann wie versprochen auf. Allerdings ohne Maxime, denn der hatte einen wichtigen Termin. Dafür begleitete sie ihre Cousine Angi.
Ich bekam eine Portion Futter, mein Geschirr und meine Leine mit.
Lisa unterschrieb den Schutzvertrag für mich und bezahlte die Schutzgebühr. Dann lief sie gemeinsam mit mir zum Zaun. Stephanie blieb im Garten sitzen, da sie sagte, es wäre besser, wenn der Hund geht und nicht der Besitzer.
Stephanies Mama begleitete mich bis zum Zaun und blieb dann stehen.

Erst dachte ich würde auf einen Spaziergang gehen. Dass ich jetzt in ein Auto steigen und nicht mehr zurückkommen würde, das war mir nicht bewusst.

Lisa saß die ganze Rückfahrt mit mir auf der Rückbank. Ich muss zugeben. Ein bisschen Angst hatte ich schon, denn die Autofahrt dauerte fast 2 Stunden. Außerdem kannte ich die beiden ja kaum.

Und ich wusste nicht, dass, wenn sich die Autotür erneut öffnet, ein neues Leben auf mich warten sollte…