Der erste Tag im neuen Zuhause

Mein erster Tag…

Auf der Startseite konntet Ihr bereites einiges über mich, Leo den Großen, erfahren.  (https://leosworld.de/)
Woher ich komme, wie ich bei Lisa gelandet bin und wie mein Leben zuvor war.

Jetzt möchte ich euch von der ersten Zeit bei Lisa berichten.

Wie ich bereits sagte, fand ich die Autofahrt schrecklich. Fremde Menschen haben mich mitgenommen und sind in einem Auto lange mit mir gefahren. Wohin wusste ich nicht und irgendwie machte mir das Angst.

Das erste Bild von mir. Das war auf der Autofahrt in mein neues Zuhause.

Als ich ausstieg war ich ganz aufgeregt und froh endlich aus dem Auto steigen zu können.
Es roch alles so anders und neu. Nein, hier bin ich noch nicht gewesen. Das konnte ich riechen. Waren wir am Ziel? Wo war ich?

Mein erster Tag bei Lisa. Hier waren wir einkaufen.

Doch ganz am Ziel angekommen, waren wir offensichtlich noch nicht. Denn Lisa führte mich an der Leine in ein Geschäft, dass sie „Fressnapf“ nennen. Komischer Name für ein Gebäude. Hier roch es nach leckerem Futter und… anderen Hunden. Lisa lief mit mir an den Leckereien vorbei. Ach wie gern hätte ich etwas davon genascht.
Lisa und Angi packten hier und da ein paar Sachen ein. Scheint als wäre es Austattung für mich. Futternäpfe, Spielzeug, und anderer Kram. Dann blieben die beiden vor einem großen Regal stehen. Hier gab es lauter Hundebetten. Lisa und Angi berieten sich, welches wohl das beste für mich und meine Größe sei.
Das war mir zu langweilig… ich schnüffelte also in der Gegend herum und da… da war ein Geruch. Hier muss ein andere Hund zuvor gewesen. Aber nun ist das mein Revier. Pah, dem zeig ichs.
Ich hebe also mein Bein und pinkle vergnügt an ein Regal mit Futterdosen hin.
So, jetzt habe ich mein Revier markiert.
Ich war noch nicht fertig mit „markieren“ da hörte ich plötzlich Lisa meinen Namen rufen und ein leichter Ruck beendete das fröhliche Markieren.
„Leo!? Was machst du denn da???“
Lisa und Angi mussten lachen. Ich weiß auch nicht was die beiden daran so witzig fanden. Jedenfalls liefen sie, mein neues Hundebett unterm Arm, schnell zur Kasse. Da suchte Lisa noch ein schönes rotes Halsband für mich heraus. In XL. Denn mein Hals war genauso dick wie der Rest von mir.
Zu der Zeit hatte ich nämlich einige überschüssige Pfunde auf den Hüften.
Also Lisa gerade am bezahlen war, kam ein kleine schwarze französische Bulldogge in den Laden. Und sie starrte mich an. Für meine Begrifft zu provokativ. Naja und da Lisa nicht reagierte musste ich den dicken Macker markieren. Ich bellte den kleinen Dummkopf laut an. Der soll bloß wo anders hinschauen, dachte ich.
Lisa schimpfte mit mir.

Wir verließen den Laden und packen alles ins Auto. Natoll… auch ich musste wieder in die Karre steigen.
Diesmal dauerte die Fahrt nicht mehr so lange.

Als ich Ausstieg, wieder neue Gerüche. Auch hier bin ich noch nie gewesen. Ich pinkelte erst einmal an den Baum hin, denn ab sofort sollte dies mein Revier sein. Und ich musste dringend mal.
Voll bepackt und mich im Schlepptau liefen wir zu Lisas Wohnung. Meinem neuen zu Hause.
Mann, war das vielleicht ein Aufstieg. In den dritten Stock. Hoffentlich muss ich hier nicht mehr so schnell hochlaufen, dachte ich wild hechelnd.

Doch falsch gedacht. Ich würde diese Treppen noch viele Male, sehr viele Male rauf und runter steigen müssen. Doch davon ahnte ich in diesem Moment noch nichts.

Kaum hatte Lisa mir alles eingerichtet und mein Bettchen im Wohnzimmer aufgestellt, legte ich mich auch schon hin. Vergnügt kaute ich auf meinem neune Spielzeug, das so lustig quietschte, herum.

Mein neuer Platz und mein neues Spielzeug
waff? Daff iff mein neues Fuhause?

Doch dann packte mich die Neugier und ich musste erst einmal die ganze Wohnung erkunden. All zu viele Räume gibt es nicht.
Kaum waren wir angekommen ging es auch schon weiter.

Ich lerne Angi’s Golden Retriever Hündin Emma kennen. Emma war damals knapp ein Jahr alt und freute sich was das Zeug hielt, als wir spazieren gingen. Im ersten Moment fand ich Emma sehr interessant. Doch sie war mir auch zu wild und da Lisa sowieso nicht wusste, was sie tut, übernahm fortan ich die Kontrolle an der Leine.
Nie hatte mir jemand gezeigt, wie ich mich an der Leine zu Verhalten habe und da ich sowieso etwas unsicher war musste ich die Führung übernehmen.
Auch heute noch ist mir Emma nicht ganz suspekt. Sie ist zwar sehr freundlich aber auch sehr aufdringlich und stürmisch. Das mag ich nicht. Trotzdem haben wir schon einige Male schön miteinander gespielt.

Beim Spaziergang lerne ich also etwas die Gegend kennen, bevor es wieder nach Hause ging.

Zu Hause angekommen lies mir Lisa viel Ruhe, damit ich mich ausruhen konnte von dem anstrengend Tag. Abends lief sie noch einmal eine kleine Runde mit mir.

Mein erster Abend bei Lisa. Ich durfte sogar auf Sofa und hab mich dann dicht an sie gekuschelt.

Als Lisa dann ins Bett ging wusste ich nicht so genau wo mein Platz zu schlafen sein sollte. Zwar stand mein Bett im Wohnzimmer, aber allein in einer fremden Wohnung wollte ich nicht allein schlafen. Also legte ich mich einfach zu Lisa, die einzige die ich ein bisschen kannte in dieser fremden neune Umgebung. Ich verstand das alles nicht. Wann konnte ich wieder nach Hause? Ein paar mal fiepte ich leise aber Lisa redete mir ruhig zu und das beruhigte mich irgendwie ein bisschen. Ich legte mich direkt neben hier Bett. So würde ich nicht verpassen wenn sie aufsteht und weg geht. Ich würde es sofort merken, damit ich direkt hinterher kann.
Lisa merkte, dass ich nicht allein im Wohnzimmer schlafen wollte und stellte mein Bett ans Fußende ihres Betts im Schlafzimmer. Seit diesem Tag ist dort dort mein Plätzchen. In der Nähe meiner Lisa.

Vetrauensaufbau

Die erster Zeit schlief ich allerdings noch neben Lisas Bett auf dem Fußboden. Ich wollte nicht verpassen wenn sie aufsteht. Irgendwie hatte ich ein bisschen Sorge, dass sie geht und ich allein in der Wohnung zurück bleibe und sie nicht wieder kommt…
Irgendwann bin ich dann spät in der Nacht von allein in mein Bettchen gegangen.
Heute wird vor dem zu Bett gehen noch einmal gekuschelt und dann lege ich mich von selbst auf mein Bett. Ich weiß, das meine Lisa nicht einfach weg geht und wenn, dann kommt sie immer wieder.
Und mal ehrlich, das Bett ist viel bequemer als der Fußboden…

Euer Leo

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