Vetrauensaufbau

So baust du Vertrauen zwischen Dir und Deinem Hund auf

Wenn ein Hund neu einzieht, dann besteht noch kein Band des Vertrauens zwischen Euch. Das ist aber ganz normal. Stell Dir vor, jemand fremdes würde in Deine Wohnung einziehen? Würdest du dieser Person sofort vertrauen? Oder sie Dir, nur weil ihr ein paar Worte mit einander gewechselt habt? Wohl kaum.
So ist es auch mit Deinem Hund. Ihr müsst Euch kennen lernen und das Vertrauen muss nach und nach wachsen. Mit jedem Tag wird es mehr.

Eine der wichtigsten Regeln, die ich in der Hundeschule gelernt habe ist: „Vertraue Deinem Hund“.
Das kann schwer, sein, vor allem wenn man eine kleinen Rambo hat, der hier und da schon mal Mist gebaut hat.
Aber desto mehr Vertrauen ich Leo geschenkt habe, desto mehr konnte ich mich auf ihn verlassen. Klingt seltsam. Ist aber tatsächlich so. Wieso sollte man auf Misstrauen mit Vertrauen reagieren?

Das erste, was mir in der Hundeschule empfohlen wurde, um Vertrauen aufzubauen, war die Handfütterung.
Handfütterung bedeutet nicht, dass man den Hund sein Abendessen aus der Hand fressen lassen soll.
Handfütterung bedeutet, dass der Hund seine Tagesration an Futter nicht einfach in einen Napf geleert bekommt sondern sie erst einmal aus deiner Hand frisst. Und das nicht auf einmal sondern über den Tag verteilt.
Außerdem sollte er dabei immer den Blickkontakt zu dir suchen. Baut er Blickkontakt zu dir auf, bekommt er ein Stück. So wird das gemacht und das den ganzen Tag. Der Hund muss hierfür auch nicht unbedingt immer ein Kommando ausführen. Es reicht, wenn er dich anschaut.
So hab ich das die ersten Tage (ca. 1 1/2 Wochen) gemacht. Dann hat er seine Portion Futter über die Schüssel bekommen.

Zwar besteht eine Verbindung zwischen mir und meinem Hund. Diese wird allerdings durch alle gemeinsamen Aktivitäten und Übungen täglich gestärkt und verfestigt. Es kann Jahre dauern, bis dir ein Hund tiefstes Vertrauen schenkt. (Beachte: Jeder Hund ist ein Individuum)
Auch unser Vertrauen wird weiterhin aufgebaut. Und wenn man es genau nimmt: Vertrauensaufbau findet jeden Tag statt.

Durch gemeinsame Training wird ebenfalls Vertrauen aufgebaut.
Tricks erlernen und über ist gut für das Vertrauen zwischen Mensch und Hund. Auch eine gemeinsame Beschäftigung wie z.B. das Mantrailing dient dem Vertrauensaufbau zwischen Euch. Denn beim Mantrailing musst Du deinem Hund voll und ganz vertrauen und dich auf ihn verlassen. Hier führt der Hun und nicht der Mensch.

Auch beim täglichen Spaziergang kann und wird vertrauen aufgebaut.
Führst Du Deinen Hund an der Leine muss dieser Dir vertrauen, dass Du die Führung übernimmst.
Leo hatte zu Beginn Schwierigkeiten mit dem Vertrauen was unseren Spaziergang manchmal zu einer echten Tortur machte, wenn wir anderen Hunde begegneten.
Hierzu findest du Infos in diesen Beiträgen:

https://leosworld.de/2018/10/25/leinenfuehrigkei…blembewaeltigung/

Mantrailing

 

Wichtig ist, dem Hund zu zeigen, dass man in der Lage ist die Führung zu übernehmen. So hat Dein Hund nicht das Gefühl er müsse das Kommando übernehmen. Wenn dein Hund dir vertraut, überlässt er Dir das Kommando ohne ein Leinenrüpel zu werden.

 

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