Abruf-Training

Abruf-Training

Abruf-Training kann auf jedem Spaziergang geübt werden und dient der Vorbereitung auf das später leinenlose Spazieren.

Ich empfehle hierzu eine Schleppleine von mind. 5 Metern. Das reicht aus.

Das Abrufen kann aus unterschiedliche Arten geübt werden.

Eine Möglichkeit ist es, den Hund absitzen zu lassen und ihn anschließend zu sich zu rufen.
Der Hund sollte sitzen bleiben während man einige Meter von ihm weg läuft.
Sollte Dein Hund nicht sitzen bleiben, erst einmal dies üben, bevor du ans Abruf-Training gehst.
Während du weg läufst, darfst du dem Hund auch den Rücken zudrehen. Schau nicht ständig nach hinten. Vertraue deinem Hund, dass er sitzen bleibt. Dann stellst du dich deinem Hund gegenüber und rufst seinen Namen oder ein Kommando, z.B. „Hier“.
Wenn der Hund zu dir läuft, dann freu du dich auch richtig. So merkt er dass er was ganz tolles gemacht hat. Wichtig ist auch ihn sofort mit einem Leckerli zu belohnen.

Eine andere Möglichkeit ist es, deinen Hund vorauslaufen zu lassen und ihn dann von einiger Entfernung abzurufen.
Auch hier wieder wichtig: die Belohnung

Das Abruf-Training sollte regelmäßig und in unterschiedlichen Situationen geübt werden. Erst wenn Dein Hund auf den Punkt genau auf dich hört und Du Dir sicher sein kannst, dass du ihn in jeder Situation sofort abrufen kannst, dann kannst du deinen Hund auch ohne Leine beim Spazieren gehen laufen lassen.

Allergien beim Hund

Allergien beim Hund

Allergien beim Hund können plötzlich und unerwartet auftreten. Häufig bricht eine Allergie auch erst mit ein paar Jahren aus und wurde zuvor nicht erkannt. Allergien können einen langen Prozess mit sich ziehen in welchem der Hundehalter herausfinden muss, was das best für seinen Hund ist.

Laut meiner Tierärztin ist ein Allergietest bei Hunden nicht zu empfehlen, da bei diesem grundsätzlich immer erst einmal die Allergien wie:
Hausstraubmilben, Grasmilben und Futtermilben, herauskommen.
Um wirklich herauszufinden wogegen Dein Hund allergisch ist lässt sich am besten über Futter herausfinden. „Allergien beim Hund“ weiterlesen

Leinenführigkeit und Problembewältigung

Leinenführigkeit und Problembewältigung

Leinenführigkeit ist bei vielen Hundebesitzern ein großes Problem. Der Hund zieht an der Leiner, zeigt Leinenaggression, bällt alles an, was sich bewegt.
Hierfür kann es mehrere Ursachen geben.
Wichtig ist jedoch, dass man eine Hundeschule besucht, die einem bei seinem Problem helfen kann.

Leo’s „großes Problem“ war die Leinenaggression. Vorbeilaufende Hund wurden laut und aggressiv angebellt. Oft hatte ich meine Mühe meinen Hund zu halten. Andere Hundebesitzer meideten mich.
Das Spazieren gehen wurde für mich immer schwieriger. Ich hatte Angst anderen Hunde zu begegnen und spannte mich an, sobald ich von weiten einen Hund erblickte.

In der ersten Woche in der ich Leo besaß ging ich mit ihm in die Hundeschule.
Ab sofort ging ich regelmäßig und die Trainer lernen Leo immer besser kennen.
Die Hundeschule machte mir klar, dass das Verhalten von Leo einen ausschlaggebenden Grund hatte und der Fehler nicht unbedingt bei Leo lag, sondern bei mir.
Ich gab meinem Hund nicht das Gefühl, der Rudelführer zu sein und die Situation unter Kontrolle zu haben. Durch Leo’s Unsicherheit benötigt er aber jemand, der ihm diese Unsicherheit nimmt, indem er ein „Führer“ für Leo ist.
Leo hatte nicht das Gefühl, dass ich die Situation im Griff habe und übernahm selbst das Kommando. Aus Angst bellte er lieber und „ging nach vorne“, damit ihm auch bloß keiner zu Nahe trat.

In der Hundeschule lerne ich, wie ich die Führungsrolle übernahm und Leo zeigte, dass ich jede Situation unter Kontrolle habe.
Hierzu gehörte unter anderem meine eigene Körpersprache.
Meine Haltung muss aufrecht und selbstbewusst erscheinen. Ein Hund spürt Unsicherheit sofort und in diesem Falle fühlte sich Leo in seiner eigene Unsicherheit nur bestätigt. Ich selbst musste ruhiger und selbst bewusster werden.
Außerdem lerne ich, wie ich Leo in die Schranken wies, wenn er einmal meinte, die Führung zu übernehmen.
Hierzu rempele ich ihm in die Seite, sodass er merkt, dass ich auch an der Leine hänge und ich ihm nicht gestatte, die Situation zu übernehmen.
Die Technik klingt vielleicht im ersten Moment „gewalttätig“, ist sie aber keineswegs.
In einem Rudel gehen ranghöhere Tiere und Rudelführer auch nicht zärtlich miteinander um. Dem untergeordneten Tier muss klar gemacht werden, dass es eine Grenze überschreitet.
Den größten Fehler den man als Hundehalter machen kann, ist seinen Hund zu vermenschlichen. Leider tun wir das jeden Tag und in den unterschiedlichsten Situationen.
Abgesehen davon tut meinem Hund ein Schubs von der Seite nicht weh.
Bitte nicht falsch Verstehen. Eine aggressive und gewalttätige Erziehung wird sowohl von meiner Hundeschule als auch von mir selbst strickt abgelehnt.
Der Hund soll nicht aus Angst vor der Konsequenz folgen, sondern weil er es immer mit etwas positiven verknüpft und mit vertraut.

Mittlerweile haben wir die Leinenaggression gut im Griff. Leo zieht nicht mehr an der Leine, geht auch nicht bellend auf andere Hunde los.
Klar gibt es hier und da mal einen Hund, der ihm nicht passt. Aber es ist schon viel besser geworden und ich muss mir keine Sorgen mehr machen, dass er aggressives Verhalten an der Leine zeigt.

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei meiner Hundeschule und den tollen Trainern bedanken, die individuell auf Leo eingegangen sind und mir gezeigt haben, wie ich meinen Hund ruhig und sicher an der Leine führen kann. Ohne eine professionelle Hundeschule wäre das Spazieren gehen heute nicht so entspannt.

Leinenführigkeit kann und sollte auch durch das erlernen von Blickkontakt stattfinden.
Hierbei nehme ich den Hund an eine Leine mit Bauchgurt (ähnlich wie er beim joggen mit Hund verwendet wird). Diesen schnalle ich mir um. Ich laufe in einer aufrechten Haltung also quer durch die Gegend und wechsele unerwartet und zügig und auch recht schnell die Laufrichtung. Der Hund muss hierbei genau darauf achten, wohin ich laufe, damit er nicht durch einen Ruck an der Leine hinterher gezogen wird. Jetzt beginnt der Hund auf mich zu schauen. Bei jedem noch so kleinen Blickkontakt mit mir belohne ich den Hund sofort.
Wichtig: Die Belohnung muss sofort erfolgen.
So verknüpft der Hund zuerst einmal den Blickkontakt mit mir mit einer Belohnung.
Dieses Training habe ich auch zu Hause, außerhalb der Hundeschule, geübt.
Heute habe ich einen Hund, der meistens darauf achtet, wohin ich gehe.
Ich führe die Leine dabei immer hinter mir herum und halte sie mit der rechten Hand vorne in Höhe meines Bauches fest.
Leo läuft links von mir. Sobald der Blickkontakt erfolgt belohne ich Leo sofort.
Ist er mal unaufmerksam, mache ich ihn mit einem kleiner Schubser in die Seite wieder auf mich aufmerksam.

Es gibt viele Methoden, seinen Hund an die Leine zu gewöhnen und ihn „leinenführig“ zu machen.
Die Methode, welche ich in der Hundeschule erlernt habe, sehe ich als richtig und effektiv.
Jeder sollte sich eine Hundeschule seines Vertrauens suchen. Schlechtes Benehmen an der Leine kann sich schnell von einem kleinen Problem zu einem großen Problem entwickeln.

Mantrailing

Mantrailing

Mantrailing ist eine gute Art seinen Hund mental auszulasten, es stärkt das Vertrauen zwischen Hund und Halter und macht beiden Spaß.

Ich selbst habe noch nicht all zu viel Erfahrung mit Mantrailing, möchte dies jedoch weiter vertiefen.
Vor einigen Wochen habe ich einen Basiskurs meiner Hunderschule belegt und dabei festgestellt, dass es mir viel Spaß macht. Auch Leo hat gut mitgemacht.

Mantrailing ist das Suchen einer Person nach deren Geruch. Der Hund filtert kleine Partikel, die jeder Mensch verliert aus der Luft und folgt so dieser Geruchsspur. Mantrailing erfordert höchste Konzentration vom Hund und ist deswegen auch sehr anstrengend.

Wer mehr darüber erfahren möchte findet im Internet zahlreiche Informationen.

Beim Mantrailing soll der Hund an einem Kleidungstück, welches sich in einer Tüte befindet, schnuppern. Hierbei erhält er das Kommando „Riech“. Hat der Hund dies getan gibt man das Kommando „Such“. Der Hund hat nun die Aufgabe die Person zu finden. Er folgt der Geruchsspur dieser Person.
Der Hund wird dabei an einer langen Schleppleine geführt und geht vorraus. Es ist wichtig, den Hund nicht nur ziehen an der Leine von seiner Aufgabe abzubringen und ihm in diesem speziellen Fall die Führungsrolle zu überlassen.
Hat der Hund die Person gefunden, so wird er mit Futter und Stimme belohnt.
Mantrailerhunde durchlaufen eine anspruchsvolle Ausbildung.

Darauf wie man „Antrailt“ möchte ich nicht Näher eingehen, da ich selbst kein Experte bin und dies am besten in einer Hundeschule oder einem Ausbildungszentrum gelernt werden sollte, damit der Hund richtig konditioniert wird.

Mantrailing macht viel Spaß, ist anspruchsvoll und fordert so den Hund. Jeder Hund kann zumindest Hobbymäßig mantrailen. Besonders Schäferhunde und Jagthunde, aber Retriever werden fürs Mantrailing eingesetzt, da ihr Geruchssinn von Natur aus besonders gut ausgeprägt ist.

Einmal „angetrailt“ kann auch selbst geübt werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Hund unterschiedliche Personen suchen muss und nicht immer nur die selbe.

Fütterung

Fütterung

Seinen Hund kann man auf unterschiedliche Art und Weise füttern.
Es gibt aktuell viele Trends, ob BARFEN, Veganes Hundefutter oder selbstgekocht.

Was das Richtige für Dich und Deinen Vierbeiner ist, musst Du selbst entscheiden. Dies hängt von deiner Zeit, Deinem Geldbeutel und Deiner Lebenseinstellung sowie von deinem Hund ab. Was verträgt er, was nicht?

Bevor ich über Leo’s Fütterung spreche möchte ich ein paar Punkte ansprechen.

Barfen:

Wer Barfen möchte, sollte sich gut überlegen, ob das das Richtige ist.
Für alle diejenigen, die sich jetzt fragen, was denn genau „BARFEN“ ist, hier kurz die Erklärung:
Barf (Born-Again Raw Feeders oder Bones And Raw Foods) ist eine auf Frischfleisch basierende Ernährung beim Hund die auf den Fressgewohnheiten von Wildhunden und Wölfen basiert. Verfüttert werden nur frische und natürliche Zutaten. Das Fleisch (Fleisch, Innereien und Knochen) werden frisch verfüttert und mit Obst/Gemüse ergänzt. Auch Getreideprodukte oder Eier können, je nach Hund, mit verfüttert werden.

Barfen hat den Vorteil, dass die Fütterung sehr abwechslungsreich sein kann.
Da sie sehr natürlich ist, wird sie von den meisten Hunden sehr gut vertragen. Der Käufer muss sich keine Sorgen um die Qualität des Produkt oder mögliche Zusatzstoffe sorgen machen. Er selbst bestimmt, was im Napf landet.
Auf die Qualität des Fleisches sollte hierbei geachtet werde. Viele Metzger verkaufen ihre Reste gerne an Hundehalter für wenig Geld weiter, da sie es nicht weiter verwerten können. Hier empfiehlt sich kein Fleisch aus der Massentierhaltung vom Supermarkt. Das Fleisch enthält häufig Antibiotika oder andere Schadstoffe die dem Hund schaden können. 

Legt man Wert auf hochwertiges Fleisch, kann es allerdings etwas teurer werden.
Die Zubereitung der einzelnen Portionen beansprucht Zeit.
Zusätzlich sollte man über eine große Gefriertruhe verfügen, wenn man nicht täglich zum Metzger rennen möchte und frisches Fleisch besorgen.

Da ich weder die Zeit, noch da Geld und die Möglichkeit der Lagerung zu Hause habe, habe ich mich gegen das BARFEN entschieden.
Allerdings finde ich es eine gute Möglichkeit seinen Hund gesund und natürlich zu ernähren.
Ein Umstieg auf BARF-Futter muss langsam vollzogen werden um den Hund an das rohe Fleisch zu gewöhnen.

Dosenfutter/Nassfutter:

Das Nass-bzw. Dosenfutter, kommt wie der Dame schon sagt, aus der Dose und enthält mehr Flüssigkeit als Trockenfutter.
Häufig ist Nassfutter ein Nebenprodukt der Tierfleischindustrie. Abfallreste werden hier zu Hundefutter verarbeitet. Aber auch hier gibt es Unterschiede in der Qualität. In hochwertigem Nassfutter finden sich frisches Fleisch und ein guter Anteil an pflanzlichen Bestandteilen.
Bei günstigem Nassfutter aus dem Supermarkt handelt es sich meist um „Abfallfleisch“. Außerdem werden hier häufig Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker oder ein zu hoher Zuckeranteil verarbeitet, was schädlich für den Hund ist.
Ein weiteres Mango von Nassfutter ist der Fellgeruch des Hunde. Je nach Fütterungsart und Zutaten des Futters kann der Hund unterschiedlich stark riechen. Bei Nassfutter (egal welcher Hauptbestandteil, ob Rind, Lamm, Huhn) riecht der Hund stark nach Hund.
Wer Nassfutter verfüttert sollte unbedingt darauf achten, dass der Hund ein Stück Kaffeebaumholz oder hier und da einen Knochen zum nagen hat.
Beim Nassfutter werden die Zähne des Hundes nicht so sehr beansprucht, da das Futter sehr weich und leicht zu Kauen ist. Für die Zahnreinigung und Beanspruchung der Zähne empfiehlt sich einen Ausgleich zu schaffen.

Veganes Hundefutter:

Ein neumoderner Trend, vorwiegend unter veganen Hundebesitzern ist das vegane Hundefutter. Auf Messen groß angepriesen und von Veganern als gesundes Futter für den „veganen“ Hund betitelt.
„Veganer“ Hund? Moment mal. Gibt es sowas? Aus meiner Sicht ein deutliches Nein!
Von was würde sich ein Hund bzw. Wolf in freier Wildbahn hauptsächlich ernähren? Von Fleisch.

Ich selbst ernähre mich größtenteils vegan, zu 100% fleischfrei und bin eine absolute Verfechterin vom tierproduktfreien Leben. Ich bin sehr interessiert was den Tierschutz angeht und vermeide den Kauf von tierischen Produkten.
Doch bei meinem Hund hört das auf. Es mögen jetzt sicher viele Vollblutveganer und Peta-Aktivisten laut aufschreien.
In meinen Augen ist und bleibt der Hund ein Fleischfresser. Im Gegensatz zu uns (wovon ich als Veganer überzeugt bin).
Wieso also sollte ich also meinem Hund diesen wichtigen Bestandteil nehmen und rein pflanzlich ernähren? Nur weil es mein eigener Lebensstil ist? Sicher nicht.
Klar, der Hund benötigt neben Fleisch auch einen Teil pflanzlichen Futterbestandteil, jedoch größtenteils Fleisch welches nicht durch reine vegane Ernährung ersetzt werden kann.

Trockenfutter:

Kommen wir nun zum Trockenfutter und damit zu meiner gewählten Futterart.
Auch beim Trockenfutter gibt es Unterschiede in Preis und Qualität.
Auch hier empfehle ich: lieber ein bisschen mehr Geld ausgeben und dafür eine hochwertigere Marke kaufen.
Trockenfutter vom Supermarkt ist ebenfalls wie Nassfutter auch oft mit unnatürlichen Zusatzstoffen versetzt und hat eine schlechterer Fleischqualität.

Trockenfutter lässt sich gut und einfach portionieren. Dies geschieht über einen Messbecher. Die Grammanzahl richtet sich nach Körpergewischt des Hundes und muss je nach Hund richtig abgemessen werden.
Das füttern von Trockenfutter ist einfach und schnell.
Trockenfutter kann in großen Kilo-Säcken gekauft werden.
Zusätzlich kann das Trockenfutter als Leckerli mit auf den Spaziergang genommen oder fürs Training verwendet werden.
Es gibt viele verschiedene Sorten, was ebenfalls für Abwechslung in der Ernährung sorgt. 

Leo’s Futter:

Ich selbst füttere Leo Futter von der Marke Wolfsblut. *Werbung weil Markennennung*
Die Qualität ist hochwertig und das Futter in großen 15 kg Säcken erhältlich. Es gibt viele verschiedene Sorten und bisher hat jede Sorte Leo gut geschmeckt.
Anfangs hatten wir Ente-Kartoffel. Das hat sich für Leo gut geeignet, da es nur einen geringen Fettanteil hat und daher zum abnehmen optimal war.
Anschließend hatten wir Lamm-Reis. Und danach Wild-Süßkartoffel, was sich für allergische Hunde und zum abnehmen ebenfalls eignet.
Ab heute beginnen wir mit der Fütterung von Pferd, da ich die Hoffnung habe, dass es Leo bei seiner Allergie hilft.
Der 15 kg Sack Ente-Kartoffel und Lamm-Reis liegt bei 59 Euro.
Der 15 kg Sack Wild-Süßkartoffel liegt bei 62 Euro.
Und der 15kg Sack Pferd liegt bei 73 Euro. Das ist zwar etwas teurer, aber vielleicht hilft es Leo.
Ein 15 kg Sack reicht bei uns für ca. 6 bis max. 7 Wochen. Je nach Sorte frisst Leo zwischen 340-380 Gramm Futter am Tag.

Leckerli:

Es darf auch gerne mal was leckeres an den Hund verfüttert werden. Schließlich naschen wir auch mal. Es sollte nur darauf geachtet werden was und in welchen Mengen gefüttert wird.

Was ich sehr empfehlen kann sind getrocknete Rinder- oder Schweinehäute.
Frische Knochen mit Fleisch gibt es für wenige Euro bei unserem örtlichen Metzger, dessen Fleischqualität sehr gut ist.
Von einer Bekannten erhält Maxime immer sylter Hasenohren.
Das sind getrocknete Hasenohren aus Sylt. Diese sind zwar schnell aufgegessen, sind aber fettarm und für Allergiker Hunde geeignet. Leo mag sie sehr.

Auch mal ein Stück Karotte oder Apfel frisst Leo gerne.

Immer wenn ich mein Kaninchen füttere darf Leo mitkommen. Er wartet immer geduldig daneben und bekommt anschließend auch ein Stückchen Karotte.

Wer seinem Hund etwas besonderes leckere fürs Training bieten möchte, der darf auch mal auf kleine Mengen Wurst und Käse zurückgreifen. Besonders Maultaschen sind bei Hunden sehr beliebt.
Aber ACHTUNG: nicht zu viel!

Absolut nicht zu empfehlen sind billige Kaustangen oder Leckerlie vom Supermarkt. Auch das darf der Hund mal fressen und ist absolut kein Problem. Jedoch sollte auch hier darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zu viel davon frisst.

Ich selbst benutze in letzter Zeit zum Training ebenfalls Leo’s herkömmliches Futter, da es gut portionierbar ist und er es gut annimmt.
Seit wir wissen, dass er eine Allergie hat und wir noch nicht wissen woher sie kommt, sind wir mit dem Futter äußerst vorsichtig.

Bei Durchfall empfiehlt sich den Hund 24 Stunden nicht zu füttern, sodass der Magen nüchtern wird.
Wer seinem Hund trotzdem etwas füttern möchte, der kann eine Hühnerbrust abkochen und mit gekochtem Reis vermischen.

Vetrauensaufbau

So baust du Vertrauen zwischen Dir und Deinem Hund auf

Wenn ein Hund neu einzieht, dann besteht noch kein Band des Vertrauens zwischen Euch. Das ist aber ganz normal. Stell Dir vor, jemand fremdes würde in Deine Wohnung einziehen? Würdest du dieser Person sofort vertrauen? Oder sie Dir, nur weil ihr ein paar Worte mit einander gewechselt habt? Wohl kaum.
So ist es auch mit Deinem Hund. Ihr müsst Euch kennen lernen und das Vertrauen muss nach und nach wachsen. Mit jedem Tag wird es mehr.

Eine der wichtigsten Regeln, die ich in der Hundeschule gelernt habe ist: „Vertraue Deinem Hund“. „Vetrauensaufbau“ weiterlesen